Berlin. Bootsparade im Regierungsviertel

Energiewende nicht kentern lassen, lautete der Slogan einer Demonstration. Über 100 Sportboote machten sich vom Berliner Nordhafen in Moabit auf in das Regierungsviertel. Üblicherweise ist die Strecke auf dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal für Sportboote gesperrt, doch Campact, der Veranstalter, hatte eine Genehmigung nebst Sperrung für den Berufsverkehr erhalten.  Vor allem nahmen Faltboote, Kanus, Kajaks  und Schlauchboote teil, die sonst nicht auf der Spree im Regierungsviertel fahren dürfen. Eine wahrlich bunte Armada, geschmückt mit Luftballons und gelben AKW-Flaggen machte sich auf den Weg. Ein paar Charterboote wurden von den Veranstaltern und anderen Gruppen eingesetzt. Ein Zimmermann hatte ein ultraleichtes selbstgebautes Tretboot dabei.

Demonstration 'Energiewende nicht kippen lassen'. Boote im Nordhafen

Demonstration ‚Energiewende nicht kippen lassen‘. Boote im Nordhafen

Seinen Traum von einer schnellen Gleitfahrt konnte er während der langsamen Bootsparade nicht verwirklichen und ließ sich streckweise von einem motorisierten Floß schleppen. Zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Bundestag fuhren die Boote zwei ordentliche Schleifen. An der Spree vor dem Hauptbahnhof stand ein fröhliche Menschenmenge mit bunten Flaggen. Wir haben viele Fotos von den Booten ins Netz gestellt:   http://www.medienarchiv.com/a-archiv/thumbnails.php?album=265

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