Wie soll der neue Sylter Seenotkreuzer heißen?

Der neue Seenotkreuzer für List auf Sylt hat Ende Oktober erstmals auf seiner künftigen Station festgemacht. Mehr als 1,3 Millionen Euro haben Sylt- und Hamburg-Freunde aus ganz Deutschland seit März dieses Jahres bereits für den neuen Seenotkreuzer gespendet. Derzeit trägt er noch die DGzRS-interne Bezeichnung SK 34. Die Namen ihrer Rettungseinheiten gibt die DGzRS traditionell erst bei der Taufe selbst bekannt, in diesem Fall am 14. Dezember 2013 um 11.30 Uhr im Hafen von List. Zuschauer sind herzlich willkommen.  Zuvor bitten die Seenotretter ihre Freunde und Förderer um Namensvorschläge: per E-Mail an die Adresse sk34@seenotretter.de (bitte Postadresse nicht vergessen) oder per Post an die DGzRS, Stichwort „SK 34“, Werderstraße 2, 28199 Bremen. Gefragt sind kreative Namensideen mit Bezug zur Insel oder zur Hansestadt.

Eine Übersicht mit eingereichten Namensvorschlägen in alphabetischer Reihenfolge ist auf der Internetseite www.reetdach-gegen-reeperbahn.de zu finden. Aus dieser Liste wählt der ehrenamtliche Vorstand der DGzRS gemeinsam mit der Besatzung des neuen Seenotkreuzers zwei Favoriten aus: einen für Sylt und einen für Hamburg – und damit einen Namen für den Seenotkreuzer und einen für sein Arbeitsboot.

Seenotkreuzer SK 34 - noch ohne Namen

Seenotkreuzer SK 34 – noch ohne Namen

Foto:  Der neue Seenotkreuzer für die Station List auf Sylt trägt derzeit noch die DGzRS-interne Bezeichnung SK 34. Er wird am 14. Dezember in List getauft. (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

Aus allen Namensvorschlägen wird ein Absender ausgelost. Er darf mit einer Begleitperson bei der Gästefahrt im Anschluss an die Taufe am 14. Dezember an Bord des neuen Seenotkreuzers dabei sein (Reise- und Übernachtungskosten müssen selbst getragen werden). Mitarbeiter der DGzRS und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Ob der Seenotkreuzer einen Namen mit Hamburger oder Sylter Bezug erhält, ist vom Ausgang einer ungewöhnlichen Spendenaktion abhängig.  Mehr als 1,3 Millionen Euro haben Sylt- und Hamburg-Freunde aus ganz Deutschland seit März dieses Jahres bereits für den neuen Seenotkreuzer gespendet. Unter dem Motto „Reetdach gegen Reeperbahn!“ ist allerdings noch nichts entschieden: Zwar liegt Hamburg derzeit vorne. Doch die Liebhaber der Hansestadt können sich noch nicht entspannt zurücklehnen.

Denn erst der Spenden-Endstand am 6. Dezember 2013, 24 Uhr, dem Nikolaustag, mit dem weltweit an den Schutzpatron der Seefahrer erinnert wird, entscheidet über den Namen des Neubaus. Die jeweils andere Seite wird Namenspate für das kleine Arbeitsboot, das der Seenotkreuzer in seiner Heckwanne mit sich führt. Für alle Freunde der Nordseeinsel heißt es deshalb, sich nun kräftig ins Zeug zu legen.

„Mitbauen“! So geht’s:

  • Onlinespenden (www.reetdach-gegen-reeperbahn.de) verändern den Spendenstand in Echtzeit.
  • Herkömmliche Überweisungen sind unter Angabe von „Aktion Sylt“ oder „Aktion Hamburg“ auf das Konto 107 2016 bei der Sparkasse Bremen (BLZ 290 501 01) möglich.
  • Von unterwegs ist die Hilfe per SMS mit dem Wort „Sylt“ oder „Hamburg“ an die Nummer 8 11 90 (fünf Euro, Abrechnung via Handyrechnung) besonders schnell.

Text/Foto – Quelle:  Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Eine Antwort auf: Wie soll der neue Sylter Seenotkreuzer heißen?

  • Jörg

    Hallo. Wäre für einen kurzen eindringlichen Namen mit Wiedererkennungswert. ‚König Nordsee‘ wäre mein Vorschlag oder ‚Fels in der Brandung‘

Schreibe einen Kommentar

Du kannst diese HTML tags verwenden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  

  

  

Löse die Aufgabe: *