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Das deutsche Lazarett in Korea. 1954 bis 1959

1958. Korea. Deutsches Rotes Kreuz in Pusan. Schwestern

Ein deutsches Lazarett in Korea, wie kam das in den 1950′ern zustande? Der Koreakrieg war nach knapp 4 Millionen Toten gerade in einen anhaltenden Waffenstillstand überführt worden. Der Krieg wurde von Truppen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit China gegen die Republik Korea (Südkorea) und UNO-Truppen geführt. In den Geschichtsbüchern steht der 25. 6. 1950 für den Beginn und der 27. 7. 1953 für das Ende des Krieges. Dabei gibt es bis heute keinen Friedensvertrag und das Land ist gespalten. Nach dem zweiten Weltkrieg, in dem die Japaner u. a. aus dem von ihnen besetzten Korea vertrieben wurden, gab es dort zwei Besatzungszonen. Der Norden wurde der Sowjetunion und der Süden den USA zugesprochen. Korea sollte eine vereinigte

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Von der Nacktheit und ihren Tatsachen – Kambodscha von Innen

Kambodscha trifft auf Welt

Die Menschen im damaligen Funan-Reich, das Gebiet umfasste Vietnam inklusive Kambodscha, waren lange nackt. Bei einer Temperatur von durchschnittlich 27 Grad, bei einer Abweichung von 3 Grad je nach Jahreszeit auch kein Wunder. Das zumindest ist so geblieben.

Denn auch die Königin Lieu Yi war nackt und auch deren Soldaten. In einem Feldzug wurde sie von einem Brahmanen namens HunTien besiegt. Er heiratete sie kurzerhand und wurde König. Das sich einige an der Nacktheit seiner neuen Frau erfreuten, gefiel ihm gar nicht, so schnitt er ein kopfgroßes Loch in ein Stück Stoff und gab ihr diesen. Dieses war das erste Damenkleid im Reich der Funan. Geschehen ist dieses nach chinesischen Berichten um das 5. Jahrhundert. Vieles

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Unter den Brücken von Paris

2009. Flohmarkt in Paris

Doris und Manfred Sutter reisen mit ihrem Boot Beluga durch Europa. 2009 berichtet Doris Sutter aus Paris:

Paris ist Frankreich, aber Frankreich ist nicht Paris. Ein Paradoxon, doch es trifft ins Schwarze. Frankreich, das ist das Kernland der Könige um Paris, die Île-de-France, das sich durch beharrliche Einverleibung immer neuer Gebiete entwickelt hat. Doch sein Kern ist und wird es immer bleiben: Paris.

Aber welches Paris? Das Paris der Touristen mit seinen großen Monumenten der Vergangenheit? Das Paris des Shoppings, der Mode, der Parfums? Das Paris der großen Parks, Brunnen und Theater? Das Paris der Emigranten, der Boulevards und Plätze? Oder das gastronomische Paris? Das Paris der riesigen Märkte? Oder das unbekannte, das verborgene Paris der

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1968 – Chile. Die Fischer von Talcahuano

Krebse und Fische

1968. Hans Hermann Gade, Lehrer an der Deutschen Schule in Concepcion, reist während seines dreijährigen Auslandsaufenthalts durch Chile und dokumentiert Land und Leute. In Talcahuano, eine Hafenstadt im Mündungsgebiet des Flusses Bio Bio entdeckt er die Mariscos, die frischen Meeresfrüchte, die fangfrisch an den Ständen im Hafen angeboten werden. An den Ständen gibt es Fische, Muscheln, Krebse, Langusten und Seeigel. Zu den Spezialitäten zählen die Picorocos, eine Muschelart mit sehr schmackhaftem Fleisch.  Am Feiertag San Pedro y San Pablo (Peter und Paul) fahren die Fischerboote in einer gemeinsamen Zeremonie mit Gästen geschmückt aufs Meer. Die gesamten Bilder sind bei medienarchiv.com eingestellt.

Mariscos in Talcahuano

Krebse und Fische

 

Ein Mann öffnet Seeigel, dessen 'Zungen' gegessen

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Grenzland Kambodscha – der kurze Weg nach Vietnam

Grenze. Ausreise nach Kamboscha

Die Straße 33A ist lang. Sie zieht sich an den Phnoms, das sind die Hügel der früheren Strandstadt Kep entlang, Richtung Norden. Irgendwo hier muss der Eingang sein zu einem “Shortcut”, einer Abkürzung in Richtung Vietnam. Ich habe eine kleine Karte dabei. Es gibt Nationalstraßen und Provinzstraßen und es gibt eine gestrichelt Linie, die sich in großen Bögen östlich nach Vietnam erstreckt.

Auf nach Vietnam

Kurz hinter Kep stoppe ich meine rote Honda Wave direkt vor einem Mann, der gerade aus östlicher Richtung kommend auf die 33A einbiegen will. Ich frage ihn nach einem “shortcut”, sehr große Augen erwidern mir eingeschränktes Verständnis, dann frage ich ihn nach dem Fischerdorf Angkaul, die Augen werden etwas kleiner,

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