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Im April 2009 pilgert der Berliner Sven Roewer auf dem Jakobsweg durch Spanien. Zu diesem Vorhaben bewegt ihn vor allem seine Reiselust nebst der körperlichen Herausforderung und die Suche nach spirituellen Erlebnissen. Religiöse Gläubigkeit spielt keine Rolle und doch wird die Reise zu einer intensiven Begegnung mit den kirchlichen Wurzeln der eigenen Kultur. Die Reise beginnt in Pamplona und soll im Wallfahrtsort Santiago de Compostela enden. Die Aufregung ist groß. Er weiß nicht, was ihn unterwegs erwartet. Die Wanderschuhe sind längst am Heimatort eingelaufen. Einige Probewanderungen hat er erfolgreich absolviert, um sich vorzubreiten. Täglich will er die Leser dieses Blog über den Verlauf seiner Reise informieren.
Sven Roewer auf dem Jakobsweg. Pamplona.
31. 3. 2009.
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Reisen müssen nicht in die Ferne führen. Die Hauptstadt Brandenburgs, Potsdam mit seinen zahlreichen historischen Bauwerken und ausgedehnten Uferregionen entlang des Flusses Havel ist mehr als einen Besuch wert. Es gibt verschiedene Arten, sich Potsdam zu erobern. Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man zum Schloss Sanssoucci mit seinem ausgedehnten Park und vielen sehenswerten historischen Gebäuden. Im Neuen Garten ist das Schloss Cecilienhof, in dem 1945 die Konferenz von Potsdam stattfand, zu sehen. Der Park Babelsberg ist wunderschön. Spätestens beim Erreichen der russischen Kolonie Alexandrowa oder dem Krongut Bornstedt ist jedoch mit Gequängel seitens des Nachwuchses zu rechnen. Barocke Kultur liegt (noch) nicht jedem.
Also geht man das anders an. Nämlich im eigenen oder
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Der Mann an der Personenkontrolle vor der Treppe zur Besucherterrasse kann einem Leid tun. “Am 2. Juni fliegt die letzte Maschine und dann ist hier dicht.”, beantwortet er unsere Frage nach der anschließenden Stilllegung des Flugbetriebs auf dem Berliner Flughafen Tegel. “Und was passiert dann mit Ihnen?” Er zuckte mit den Achseln. “Unsere Firma hat keinen Zuschlag bekommen. Vielleicht werden wir von einer anderen übernommen. Die Gehälter wären viel niedriger. Noch ist nichts raus.” Wie alt mag er sein, Mitte Fünfzig? Ein Blick in seine Augen läßt ahnen, welche Chancen er sich gibt. “Dort schaffen sie 40.000 Arbeitsplätze.”, meint er, “Aber hier fallen 15.000 weg. Davon spricht keiner.” Oben auf dem Dach gibt es einen Rundweg. Von dort
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“Essen Sie nicht zuviel!” Mit diesen Wörtern verabschiedete uns die Vermieterin unseres Appartements als wir uns auf den Weg machten, um den Abend im alten Stadtkern des Ortes Almunecar an der Costa del Sol in Spaniens Andalusien zu verbringen. Im Laufe des Abends erfuhren wird den Sinn dieses seltsamen Grußes.
An der Promenade am Meer bestellten wir unser erstes Bier in einem Lokal, in dem der Fernseher ein Fußballspiel übertrug. Die Gläser waren klein und enthielten ca. 0,2 Liter. Der Kellner polierte Gläser und mein Kumpel unterhielt sich mit ihm über das Spiel. Es machte wenig aus, dass sie keine gemeinsame Sprache hatten. Einige Gesten und wenige Brocken Spanisch auf der einen Seite und drei Wörter
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Mallorca, ist das nicht Ballermann mit Jürgen Drews und Eimern voller Alkoholischem, der von Gruppen mit Trinkhalmen geschlürft wird, Party ohne Ende und Sonnenbrand? Okay, solche Ecken gibt es. Die Mittelmeerinsel ist beliebt wegen ihrer günstigen Gute-Laune Angebote. Aber man muss nicht jeden Tag mit einem Kater aufwachen. Die Insel bietet weitaus mehr als das Zerstreuungsprogramm im Balneario 6, dem ‘heißesten Badestrand’, wie manche meinen. Es gibt interessante Alternativen.
Heilfastenwandern auf Mallorca
Fasten gehört zu den ältesten Heilverfahren die wir kennen. Das freiwillige und zeitlich begrenzte Heilfasten dient der Entlastung des Stoffwechsels, sowie der Entschlackung und Reinigung des Organismus. Freiwilliges Heilfastenwandern bedeutet Verzicht auf Nahrung und Genußmittel für eine begrenzte Zeit mit reichlicher Flüssigkeitszufuhr, regelmäßiger Darmentleerung
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