Mit dem Boot durch Frankreich

Auf dem eigenen Motorboot durch Frankreich? „Aber wir sprechen kein Wort französisch“, mögen Sie einwenden.

Doris und Manfred Sutter sind gerne mit ihrem Boot ‚Beluga‘ in Frankreich unterwegs. Die Reisekorrespondentin Doris Sutter beruhigt:  „Sie machen Urlaub in Spanien, Italien, Griechenland und Portugal! Manche fahren nach China, in die Türkei oder nach Russland. Sprechen Sie diese Landessprachen? Wohl kaum.“

Ihr Reisebuch „Tour de Plasir“ ist nicht nur ein lebendiger Bericht, sondern ein humorvoller Workshop für die eigene Fahrt durch das Nachbarland und bereitet die Leser bestens auf die kommunikativen Herausforderungen mit den Akteuren am Ufer und in den Schleusen vor.

Doris Sutter:

Sich in Frankreich zu verköstigen macht keinerlei Schwierigkeiten. Einkaufen in den großen Supermärkten ist ein Genuss. Man sieht, was man kaufen will. Keiner wird sich schwer tun, Öl, Senf, Eier, Mehl, Wein, Käse, Schokolade oder was immer, zu finden. Die Gefahr, es mit etwas anderem zu verwechseln, dürfte sehr gering sein. Man braucht dabei nicht zu sprechen, nur mit allen Sinnen zu genießen und ein dickes Portmonee dabei zu haben. Ein Wörterbuch wird im ersten Jahr hilfreich sein, doch schon in der zweiten Saison wird man es nicht mehr benötigen.

Nehmen Sie sich die Gewürze mit, die sie immer verwenden. Majoran, Kümmel, Bohnenkraut sind nicht einfach zu bekommen. Auch fertige Gewürzmischungen von Maggi gibt es hier nicht. Soßenpulver, Bouillon schmecken anders, als wir es gewohnt sind. Wer absolut kein weißes oder sehr helles Brot mag, der muss sich haltbares Körnerbrot mitnehmen. Evtl. hilft eine Brotbackmaschine. Oder schauen Sie, ob Sie einen Lidl finden. Der hat normales Graubrot im Angebot. Auch in großen Supermärkten erhält man oftmals dunkles Brot. Wenn „Seigle“ dran steht, dann ist Roggen drin. Auch „boule de campagne“ ist nicht ganz so hell.

Keine Angst mit der Schmutzwäsche. Sie müssen nicht von Hand schrubben. In jeder etwas größeren Stadt gibt es einen öffentlichen Waschsalon.

Wasser bunkern ist kein Problem. Viele Schleusen bieten Wasserhähne, jeder Anleger hat einen Wasseranschluss und natürlich jede Steganlage. An vielen Anlagen hängt ein Wasserschlauch. Benutzen Sie ihn nicht! Er hängt rund ums Jahr in der Sonne und ist meistens voller Algen. Benutzen Sie auch keinen Wasserschlauch, mit dem Sie Wasser aus dem Kanal holen. Nehmen Sie einen Schlauch nur und ausschließlich für Trinkwasser, den sie anschließend entleeren und in der Bilge, oder sonst irgendwo im Dunkeln verstauen. Das verhindert Algenbildung im Schlauch. Wir schützen unser Trinkwasser mit einem Pulver mit Silberionen. Außerdem läuft es, bevor es in den Tank kommt, durch einen Feinfilter, der Sand, Rost und sonstige Schwebstoffe herausfiltert. Wer sein Wasser nur zum Waschen benutzt und für Trinkwasser Flaschen kauft, der kann darauf verzichten, hat aber dann einen Satz im Tank.

Nehmen Sie sich verschiedene Gardena-Anschlüsse für Ihren Wasserschlauch mit. Gehen Sie davon aus, dass jede Wasserzapfstelle in Frankreich einen anderen Anschluss benötigt. Manchmal gibt es auch Wasserzapfstellen, bei denen man einen Knopf drücken und festhalten muss. Mühsam, wenn Sie einige hundert Liter Wasser brauchen. Dafür haben wir einen Gürtel dabei mit vielen Löchern. Der wird stramm um Zapfsäule und Druckknopf gelegt und festgezurrt. Schon läuft es wie geschmiert.

Ähnlich ist es mit den Elektroanschlüssen. Manfred hat kurze Zwischenstücke gemacht mit Steckern, die er in Frankreich gekauft hat. Es gibt da diverse Möglichkeiten von Steckern mit drei Stiften und ähnlichem. Man bekommt sie in jedem Supermarkt. Doch die meisten offiziellen Anlegestellen haben heute Schuko oder Euro-Stecker.

Sprit ist schon schwieriger. Wir haben einen großen Dieseltank und kommen problemlos zu den wenigen Wassertankstellen. Wer das nicht hat, der muss Kanister an Bord mitführen. An jeder Wasserstraße gibt es eine Tankstelle direkt am Wasser, ohne langes Schleppen. Trotzdem ist eine kleine Sackkarre hilfreich. Das gilt auch für Einkäufe, wenn man z.B. Getränke an Bord schleppen muss.

Müll wird man überall los. Viele Schleusen haben Müllbehälter. An jedem Picknick-Tisch steht ein schwarzer Müllsack, und jeder Anleger hat eine Mülltonne. Mittlerweile haben auch die Franzosen ein gewisses Umweltbewusstsein bekommen. Wenn Sie an Sammelbehälter für Glas, Kunststoff und ähnliches kommen, dann benutzen Sie sie bitte.

Bootszubehör und Werften sind selten zu finden. Nehmen Sie sich Verschleißteile, wie Impeller, Keilriemen, Dichtsatz für die Toilette, Schaltzüge, etc., und Werkzeug von zu Hause mit. Sicher ist irgendwo ein cleverer Bootskollege, der gerne weiterhilft. Nur ohne Werkzeug und ohne Ersatzteile?

Auf Internet habe ich (noch) verzichtet. Bei Orange kann man für 69 € einen Stick mit Karte kaufen für den Laptop. Dann kostet eine Stunde Internet 10 €. Das ist mir definitiv zu teuer. Das reicht nicht mal, um meine E-Mails abzurufen und einen Teil davon zu beantworten. Nach einem halben Jahr ist die Karte abgelaufen. Ähnlich ist es mit der französischen Prepaid-Karte fürs Handy. Sie läuft nach einem halben Jahr ab, wenn sie nicht in dieser Zeit wieder aufgeladen wird. Sie hat aber den großen Vorteil, dass ankommende Anrufe aus dem Ausland kostenlos sind. Kein Roaming. Wenn man allerdings mit der Karte nach Hause telefoniert, schmilzt das Guthaben wie Butter in der Sonne. Also anrufen lassen. Wir telefonieren mit einer Karte von Sunsim. Es ist E-Netz und entsprechend preiswert. Gespräche ins Ausland laufen über ein Verfahren, das sich Call-back nennt. Man wird von deren Server aus zurückgerufen. Übers Handy kann man Guthaben aufladen. Ich hab es so eingerichtet, dass sie mir immer 20 € zubuchen, wenn mein Guthaben unter 5 € fällt und das dann von unserem Konto abbuchen. Bequem! Und man hat die Kosten im Griff. Überall in Frankreich haben wir Verbindung.

Fährt man mit dem Boot quer durch Frankreich, ist es kein Fehler, wenn man einige wenige schifffahrtstechnische Grundbegriffe kennt. Deshalb habe ich hier einiges notiert, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Wer gut französisch spricht, dem werden sicher die Haare zu Berge stehen, wenn er meine Aussprache dahinter sieht, doch er wird es wohl nicht lesen und für alle anderen mag es hoffentlich hilfreich sein.

Schleuse

Fahren wir auf der französischen Mosel oder dem Rhein zu Berg, dann ruft Manfred den Schleusenmeister:

Bateau Beluga montant s’il vous plait.
Etwa so: batoo Beluga montaa silwuplä.
Heißt so viel wie: Boot Beluga bergwärts bitte.

Er wird es verstehen, Sie seine Antwort sicher nicht, aber er weiß, Sie sind da und wollen eine Bergschleusung.

Zu Tal fahren heißt:
Bateau Beluga avalant s’il vous plait
Sprache: Batoo Beluga awalan silwuplä.

Natürlich sollten Sie Beluga durch ihren Bootsnamen ersetzen!!!

Oft wird es gar nicht nötig sein den Schleusenmeister über Funk zu rufen. Er ist nicht blind und kann sich denken, dass Sie nicht als Verzierung im Ober- oder Unterwasser liegen.  Die ersten Frankreich-Erfahrungen wird man wahrscheinlich mit der Sauerkraut-Tour machen. Hier ist man in Elsass-Lothringen, und viele sprechen deutsch, besonders die Alten.

Haben Sie nun problemlos die Penichen-Kanäle erreicht, wird Ihnen der Schleusenwärter vielleicht eine Fernbedienung in die Hand drücken, die Télécommande. Die Drücker der alten Ausführung haben nur zwei Knöpfe, damit kann man nichts falsch machen. Für alle modernen bekommt man eine Anleitung dazu, die man mit der Fernbedienung auch zurückgeben muss.

Es gibt aber auch noch viele Kanäle in denen die Schleusen nicht automatisiert sind. Da muss der Schleusenwärter wissen, wann Sie morgens starten wollen. Er wird kommen und Sie fragen. Aus seinem Wortschwall hören Sie vielleicht zwei Wörter heraus: continuee und demää. Weiter = Continuer und morgen = demain.

Wenn Sie ihm sagen: demain neuf heure – demää nöföhr – morgen neun Uhr,
dann wird er wissen was Sie wollen, nämlich morgen früh um neun Uhr weiterfahren.

Dix heure = disöhr – 10 Uhr
Onze heure –onsöhr – 11 Uhr

Und wenn Sie ihm Ihre Finger zeigen, dann wird er es auch verstehen. Es ist für ihn nichts Ungewöhnliches, sich mit Bootsfahrern auseinanderzusetzen, die ihn nicht verstehen. Vergessen Sie nicht, dass in Frankreich die Uhren anders gehen. Es kann durchaus passieren, dass der Schleusenwärter erst eine halbe Stunde später kommt.

Wollen Sie anhalten, dann sagen Sie ihm:

Arrêter ici – aretee ißi – hier anlegen.
Oder nennen sie den Ort dazu, bzw. zeigen sie es ihm in der Karte.
Er wird auch verstehen: stopp – fini – .

Übrigens ist jeder Schleusenwärter durchaus glücklich, wenn Sie mit Hand anlegen beim Kurbeln der Tore. Ein Trinkgeld ist dafür nicht nötig. Aber ein Büchschen Bier ist sicher eine freundliche Geste. Während der Hauptsaison sind viele Schleusen mit Studenten besetzt. Sie freuen sich über ein freundliches Guten Tag – bonjour (bonschur) und Auf Wiedersehen – au revoir (orewa).

Manchmal kommt einem ein Berufsschiff entgegen. Das treibt dem Schleusenwärter den Angstschweiß auf die Stirn.  Aufgeregt wird er Ihnen mitteilen, dass ein Bateau commerce kommt, eine Peniche oder Hotel Peniche. Meist pressen sie nur dramatisch Commerz hervor.

Keine Angst vor einem Berufsschiff. Fahren Sie langsam auf es zu. Es wird das Gas wegnehmen und leicht nach steuerbord ziehen. Das gleiche tun sie auch, und schon rutschen Sie aneinander vorbei, ohne dass einer von Ihnen im Dreck sitzt.

Sitzen Sie in einer Schleuse fest, was schon mal vorkommen kann, dann finden Sie irgendwo am Schleusenhaus einen Kasten mit einer Fernsprecheinrichtung. Knopf drücken und warten, bis jemand antwortet. Dann sagen Sie, in welcher Schleuse Sie sind. Schauen Sie vorher in ihrem Wörterbuch nach der Zahl.

Schleuse Nr. 20 = ècluse vingt (wää)
Tor nicht auf = port ne pas ouvert,
oder
nicht zu = ne pas fermé.
Statt ne pas können Sie auch non sagen, das verstehen sie auch.

Wenn das alles zu schwierig ist, dann drücken Sie den Knopf und sagen einfach: eclüs o pann.
Ecluse en panne!

Sie werden die Antwort wieder nicht verstehen, das tun oft auch Leute, die wirklich gut französisch sprechen, nicht. Das muss sie nicht grämen. Aber die Schleusenaufsicht weiß, dass sie jemanden schicken muss. Selten dauert es länger als eine halbe Stunde bis man Sie befreit.

Fahren Sie nicht ohne Karte oder Törnführer los. Berichte in Bootsmagazinen oder wie dieser Reisebericht mögen nett sein, aber sie können nie vollständig sein und sind auch garantiert nie neutral.

Was für uns ein wunderbarer Anleger ist, weil der Fingersteg ellenlang ist, muss für ein 9m-Boot noch lange nicht so sein. Wir benötigen weder Duschen noch Toiletten oder Waschmaschinen und hören in unserem Achterschiff wenig Außengeräusche, Sie vielleicht schon. Also kaufen Sie sich eine Karte und schreiben Sie ihre eigenen Feststellungen hinein. Das machen wir auch so. In Frankreich darf man übrigens überall anlegen wo es einem gefällt. Es sei denn, es steht ein ausdrückliches Verbotsschild da, was selten vorkommt. Nehmen Sie sich ordentliche Erdnägel und einen Hammer mit. Aber bitte keine Zeltheringe und keinen Spielzeughammer. Sie wollen ihr Boot daran befestigen. Rechnen Sie immer damit, dass ein Hornochse an Ihnen vorbei fährt ohne das Gas wegzunehmen.

Sie sind in Frankreich. Jeder Franzose wird um 12 Uhr zum Hüter des heiligen Grals. Mittagspause ist heilig. Selbst Automatik-Schleusen werden oftmals über Mittag abgeschaltet. Auch Supermärkte schließen um 12 oder halb eins. Das ist so! Und die Bootsbesatzung hat Zeit, sich einen Imbiss zu machen oder ordentlich zu kochen.

Sind Sie im August unterwegs, dann müssen Sie sehr gut vorplanen. August ist der Urlaubsmonat der Franzosen, und es kann gut sein, dass in einem Ort alle Metzger und Bäcker gleichzeitig geschlossen haben. Dann kommt aber der Bäckerwagen und fährt hupend durchs Dorf.

Bevor Sie Ihre Reise antreten, schauen Sie in der Website des VNF nach Schleusenschließungen. Ich verlinke das auch jährlich neu auf meiner Homepage.
Suchen Sie nach = chômages. Es gibt die Mitteilung über die geplanten Schleusensperrungen vom 1. April bis 31.März als Karte und als Liste.

Fahren Sie nie ohne Zeitpuffer nach Frankreich. Vor einem Kanaldurchbruch oder einem defekten Schleusentor ist man nicht gefeit und muss entweder warten bis es weitergeht oder einen oftmals großen Umweg fahren.

Das Benutzen der Französischen Wasserstraßen ist gebührenpflichtig.
Bestellt man eine Jahresvignette bis Ende Februar, erhält man 10 % Rabatt. Man kann die Vignette aber auch vor Ort an den jeweiligen Schleusen kaufen.

Alle französischen Kanäle sollten das sogenannte Freycinet-Maß haben. Die Schleusen 38,5 m lang, 5,10 m breit. Die Brückenhöhe 3,50 m und Tiefgang im Kanal 1,80 m.

Auf die Schleusenmaße können Sie sich verlassen. Auf den Rest selten. Wenn Kanäle verschlammen, werden sie oftmals nicht ausgebaggert, sondern der Wassersand wird angehoben. Dann wird es unter der Brücke knapp. Es gibt Kanäle, in die werden Bäche eingeleitet. Führen sie im Frühjahr oder nach einem heftigen Gewitter im Hinterland viel Wasser, kann es vorkommen, dass auch im Kanal zu viel Wasser ist. Bis dem VNF das auffällt, kann es bereits Ihr Verdeck gekostet haben. Verlassen Sie sich nie darauf, dass Sie den Kanal schon einmal ohne Probleme befahren haben. Es kann im nächsten Jahr völlig anders sein. Wir haben am Bug einen Messstab. Er ist 3,45 m, über dem Wasser. Unser Verdeck ist 3,40 m über Wasser. Kratzt die Latte, ist Vorsicht geboten. Nicht selten haben wir schon abgebaut. Wer das nicht kann, der muss seine Reise sehr genau planen. Es gibt einige Kanäle mit Brückenhöhe von 3,40 m und weniger. Werfen Sie einen Blick in die Kanalkarte oder schicken Sie mir eine Mail. Berücksichtigen Sie auch die Ausladung Ihrer Bunker. Das Boot bekommt weniger Tiefgang und mehr Höhe, wenn z.B. der Sprittank fast leer ist. Wir regulieren damit oftmals unseren Tiefgang. Hat es wenig Wasser im Kanal und unsere Schraube ist in Gefahr, dann bunkert Manfred mehr Wasser. Da unser Wassertank im vorderen Drittel des Bootes ist, sinkt der Bug weiter ins Wasser und das Heck hebt sich. Dann muss man besonders auf die Brückenhöhe achten.

Vielleicht ist es ein Trost für Sie, dass wir zwar seit zehn Jahren viele Sommer in Frankreich verbringen, mehr als einige wenige Worte französisch aber leider auch nicht gelernt haben. Dafür hat sich unser Englisch sehr verbessert.

Sie werden feststellen, dass die größte Herausforderung bei einer Fahrt durch Frankreich darin besteht, zur rechten Zeit ein schattiges Plätzchen am Kanal- oder Flussufer zu finden, wo Sie vielleicht Ihren Liegestuhl unter einen Baum stellen können, um in Ruhe ein Glas vin rouge zu genießen.
Oder wo der nächste Boulanger ist für Ihr täglich frisches Baguette zum Frühstück.

Apropos Rotwein. Vergessen Sie die überzogene deutsche Weinkultur. In Frankreich bekommen Sie hervorragende Rotweine im Cubi. Das sind Pappschachteln mit 2, 3, 5 auch 10 l Inhalt. Der Wein ist in einer Blase, die schrumpft und keine Luft rein lässt. So bleibt ihr Wein wochenlang haltbar, und Sie können sich immer wieder ein Gläschen genehmigen.

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Tour de Plaisir (2008)

Erhältlich  bei der Autorin Doris@beluga-on-tour.de

Eine Antwort auf: Mit dem Boot durch Frankreich

  • Hallo Beluga,
    das ist ein wirklich Toller Bericht, über die Schleusen und Kanäle durch Frankreich Ri Mittelmeer.

    Wir liegen derzeit mit unserem Motorboot in Toul und am Freitag (6.7.12 geht es weiter Ri Lyon / Marseille / Mittelmeer).
    Das Boot ist eine Neptunus 131 AK / 13,1M x 4M / Höhe über der Wasserlinie 3,45m / 2 Maschinen / Wellen Das Boot ist echt hoch – d.h. es wird eng!
    Wir werden auch über die Tanks versuchen einigermassen tief zu liegen – aber… es kommt auch auf den Wasserstand an.

    Bis Toul war eine befreundete Crew gefahren und ab Freitag bin ich selber da.
    Die Crew ist schon heilfroh wieder daheim zu sein, erstens wegen des starken Gewässerbewuchses (das bedeutet ständiges Filter reinigen – habt ihr dazu einen Tipp?? ) und wegen einer Verkehrsstörung in einer Schleuse bei Epinal (Mauereinsturz?) , die aber angeblich wieder o.k. ist.

    Besonders danke ich für die kleine Französichlektion in dem Bericht – daraus bastle ich mir jetzt meinen Schleusenfunkspickzettel zusammen!!

    Sicher gibt es viele Dinge, die man auf der Strecke wissen muß – vieles werden wir selber erfahren . Falls es etwas superwichtiges gibt, was gut wäre vorher zu wissen, würde ich mich über einen Tipp freuen.

    Ihnen weiterhin sehr schöne Reisen mit der Beluga – alles Gute – immer etliche cm Wasser unter dem Boot !!

    Viele Grüße
    Thomas Braß

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